QuantumStraights Poker Erfahrungen und Strategieguide QuantumStraights Poker Erfahrungen und Strategieguide

Pokerlexikon (Fachsprache, Begriffe & Slang)

 

A-B
C-E
F-H
I-L
M-O
P-Q
R-S
T-Z


P
Pair
Zwei Karten mit der gleichen Zahl oder Wertigkeit.

Pass
Siehe Fold.

Passive
Jemand der nicht oft setzt oder erhöht, sondern eher nur mit- oder rausgeht. Jemand der passive spielt wird auch als Rock oder Calling Station bezeichnet.

Pay Off
Bei einem Pay Off geht der Spieler in der letzten Einsatzrunde mit, obwohl er nicht sicher ist, ob er mit seinem Pocket Cards die beste Hand im Spiel bilden konnte.

Picture Cards
Bildkarten, d.h. Jack, Queen, King or Ace.

Playing the Board
Von Playing the Board spricht man, wenn die fünf besten Karten eines Spielers alleinig aus Community-Cards bestehen.

Pocket Cards
Dies sind die verdeckten Karten, die der Geber den Spielern austeilt. Pocket Cards werden auch als Down Cards oder Hole Cards bezeichnet.

Pocket-Pair
Ein Paar bestehend aus Pocket-Cards.

Position
Die Position gibt an wo man am Tisch sitzt. Der Dealer hat die beste Position, da er beim Setzen immer als letztes dran ist und somit einen Informationsvorsprung hat. Der Spieler in der Small Blind Position hat den schlechtesten Platz, da er immer als erstes dran ist.

Man unterscheider generell zwischen Blind- Early- Middel- und Late-Posotion. Die Blinds (Small-Blind und Big-Blind) wurden eben schon genannt. An einem 10er Tisch besteht die Early-Position (auch UTG, UTG1 und UTG2 genannt) aus den ersten 3 Plätzen rechts vom Big-Blind. Als Middel-Position (auch MP1, MP2 und MP3 genannt) bezeichnet man die nächsten 3 Plätze rechts der Early-Position und als Late-Position bezeichnet am den Dealer (Button) und den Platz links von ihm, der Cut-Off genannt wird.

Pot Odds
Sobald du den Flop siehst solltest du bei deinen weiteren Entscheidungen die Pot Odds berücksichtigen. Wenn Du den Flop siehst wirst Du entweder gewinnen, hoffen zu gewinnen (mit einer gemachten Hand) oder du wartest auf Karten die dir den Sieg bringen werden. Wenn Du eine gemachte Hand hast solltest du setzen und erhöhen, denn jede weitere Karte kann nur das Blatt deiner Opponenten verbessern!

Ein gemachtes Blatt ist zum Beispiel wenn man AK auf der Hand hält und der Flop bringt KJ4. Wenn du keine gemachte Hand hast, dann hoffst auf die richtige Karte. Du solltest jetzt Pot Odds anwenden um zu entscheiden ob du setzt, mitgehst oder deine Karten schmeißt. Als erstes musst du deine Outs zählen. Outs sind die Karten die dein Blatt zum besten Blatt machen.

Wenn Du zum Beispiel KJ auf der Hand hältst und QT7 in der Mitte liegen, dann sind deine Outs 8. Denn vier Asse und vier Neuner bringen dir eine Strasse. Die Anzahl der Outs multiplizierst du mit zwei und addierst dann noch zwei. In unserem Beispiel ergibt das dann 18 (8x2+2). Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 18% kommt noch ein Ass oder eine 9. Die 18% multipliziert man jetzt mit dem Geld im Pott und erhält somit wie viel es wert ist die nächste Karte zu sehen. Wenn im Pott 100$ sind dann ist die nächste Karte maximal 18$ (0.18x100$) wert. Wenn dann jemand 20$ setzt solltest du nicht mitgehen. Die mathematische Formel zur Berechnung der Pott Odds ist: (Pott + Gebot) * (Wahrscheinlichkeit das man seine Karte bekommt) > = Gebot

Pot bzw. Pott
Der Einsatz, der in der Mitte des Tisches liegt und um den gespielt wird. Man unterscheidet Main-Pot und Side-Pot.

Pot Limit bzw. Pott-Limit
Bei einem Spiel mit Pott Limit ist ein maximaler Höchsteinsatz festgelegt, den ein Spieler bringen kann.

Preflop
Der Flop sind die ersten drei Gemeinschaftskarten bei Hold'em. Wenn man von Preflop redet, meint man damit die Phase vor dem Flop, wenn man nur zwei Karten, die Hole Cards, auf der Hand hat.

 


Q
Quads
siehe Four of a Kind