Die 15 häufigsten Anfängerfehler Teil III
Autor: QuantumStraight | Datum: Fr. 22. Juni 2007
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Und hier kommen wir nun zu den letzten 5 Anfängerfehlern.
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Fehlersituation
Ich denke, das hier eigentlich klar ist, was ich damit meine. Viele Spieler lassen sich dazu hinreisen, in einem zu hohen Limit zu spielen. Entweder weil Sie zu gierig sind oder einfach nur aus Neugierde wollen Sie in einem Limit spielen, für das sie in Bezug auf ihre Bankroll und ihr Können einfach noch nicht bereit sind. Dies führt dann meistens dazu, das sie sehr schnell Pleite sind und von neuem Geld einbezahlen um es dann wieder zu verlieren.
Dies ist sehr gefährlich. Deshalb warne ich Sie hier ausdrücklich, diesen Fehler nicht zu begehen.
Lösungsansatz
Am Anfang sollten Sie konsequent in einem niedrigen Limit (Mico-Limit) spielen und das Spiel dort wirklich richtig lernen, auch wenn Sie es sich leisten könnten 1000 $ einzuzahlen. Das heißt, Sie sollten erst dann in das nächst höhere Limit gehen, wenn Sie im niedrigeren Limit regelmäßig gewinnen und die notwendige Bankroll dazu haben. Hierzu empfehle ich Ihnen dringend den Artikel über Bankrollmanagement zu studieren.
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Fehlersituation
Sie haben schon einige male gegen diesen bestimmten Kerl da verloren, obwohl Sie das bessere Blatt hatten und haben sich rausbluffen lassen. Und jetzt macht sich dieser auch noch im Chat über sie lustig. Oder Sie haben schon einige Bad Beats einstecken müssen. und Sie merken, wie sie immer emotionaler werden. Und überhapt wollen Sie jetzt unbedingt das verlorene Geld wieder reinholen.
Ich denke, Sie wissen wovon ich hier rede. Sie sind langsam aber sicher dabei onTilt zu gehen und dies ist eine äußerst gefahrliche Situation.
Lösungsansatz
Bleiben Sie ruhig. Pechsträhnen werden kommen und gehen. Blöde, störende Gegner gibt es immer. Sie müssen lernen damit zu leben und die Emotionen dürfen nicht Ihr Urteilungsvermögen und das eigene Spiel beeinflussen.
Tip: Wissen Sie was ich mache, wenn ich merke das ich mich anfange zu ärgern? Ich beende sofort die laufende Session und mache für mindestens eine halbe Stunde etwas, was mit Pokern nichts zu tun hat. Meistens mache ich einen Spaziergang oder schaue mir etwas im Fernsehen an.
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Fehlersituation
Die meisten Leute denken bei Kartendecks an zwei Farben: rot und schwarz. Die verschiedenen Farben werden wie folgt dargestellt:
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Ich will jetzt hier nicht andeuten, das es ein Fehler ist ein zweifarbiges Deck zu benutzen. Aber wenn man ein zweifarbiges Deck verwendet kommt es schneller vor das man mal etwas verwechselt und das Board und die eigenen Karten falsch ließt. Zum Beispiel denk man, dass man ein Flush hat, obwohl man keines hat. Oder man sieht nicht, dass jemand anderes ein Flush haben könnte.
Lösungsansatz
Viele Online-Pokerräume geben einem die Möglichkeit das Kartendeck zweifarbig oder vierfarbig darzustellen. Ein vierfarbiges Kartendeck sieht wie folgt aus:
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Am Anfang mag das ungewöhnlich erscheinen, aber es erleichtert vieles. Mit einem vierfarbigen Kartendeck schützt man sich davor blöde Fehler zu begehen.
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Fehlersituation
Viele versuchen, während Sie Poker lernen, anderer Spieler zu imitieren. Sie versuchen das Spiel von jemanden am Tisch oder im Fernsehen zu kopieren. Dies ist definitiv der falsche Weg um Poker zu lernen.
Viele Leute die Poker spielen sind schlechte Pokerspieler. Einen schlechten Pokerspieler zu imitieren bedeutet aber auch gleichzeitig seine Fehler zu übernehmen. Jemanden zu imitieren, den man vielleicht im Fernsehen gesehen hat, ist auch ein sicherer Weg zum Misserfolg. Im Fernsehen sieht man meistens nur Teilausschnitte von Turnieren. Wie sich da jemand entscheidet eine Hand zu spielen ist immer von der jeweiligen Situation abhängig, die man allerdings im Fernsehen nicht einschätzen kann.
Lösungsansatz
Es wichtig, das Sie lernen zu verstehen wieso jemand eine Entscheidung beim Pokern trifft. Damit Sie Erfolg haben, reicht es nicht aus nur jemanden zu imitieren, sondern Sie müssen das Spiel in seiner Komplexität lernen. Dies machen Sie am besten dadurch, das Sie Artikel zu diesen Themen lesen oder sich ein gutes Buch kaufen und dieses richtig studieren.
Tip: Für Anfänger kann ich nur wärmstens das Buch “Die Pokerschule” von Jan Meinert empfehlen und alle Artikel zu studieren, die Sie z.B. hier oder auf PokerStrategy und anderen guten Pokerseiten auftreiben können.
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Fehlersituation
Bei Glücksspielen wie Roulette und andere Casinospiele, wo man immer gegen das Casino spielt und nicht gegen andere Spieler, geht es immer um Glück. Beim Pokern aber, spielen Sie gegen andere Spieler und da sind, meiner Meinung nach, zu 80% Ihre Fähigkeiten und zu 20% das Glück entscheidend.
Während sich Glück und Pech beim Poker langfristig ausgleichen, konzentrieren sich manche Leute oft auf die kurzfristigen Fluktuationen. Sie werfen oft ihrem Glück bzw. Pech vor für eine bestimmte Pokersession verantwortlich zu sein. Dieser Aberglaube mag bei manchen nicht so stark ausgeprägt und harmlos sein. Andere Pokerspieler sind aber sogar so abergläubig, dass sie erst einmal Ihre Socken wechseln müssen, sobald sie ein Blatt verloren haben.
Lösungsansatz
Das Glück können Sie nicht beeinflussen. Das Glück gleicht sich aber langfristig von alleine aus. Das einzige auf was Sie sich konzentrieren müssen ist gut Poker zu spielen. Wenn Sie gut Poker spielen, dann werden Sie langfristig auch gewinnen. Und wenn Sie nicht gut spielen, dann werden Sie langfristig eben verlieren. So einfach ist das!
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Wie Ihnen sicher schon aufgefallen ist, geht es bei diesen typischen Anfängerfehlern nur um strategische Fehler beim Pokern. Diese Fehler entstehen aber oft nicht aus mangelndem Wissen, sondern haben oft einen psychologischen Hintergrund.
Hierzu werden in der nächsten Zeit ebenfalls Artikel hier bei mir erscheinen.
Ich hoffe und wünsche mir, das ich Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen konnte und würde mich über Resonanz jeglicher Art freuen.
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